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Die Yogamatte Lotuscrafts Studio Mudra kaufen? Wir haben Sie getestet!

Jeder der seine Workouts oder seine Yogapraxis daheim absolviert, wird es kennen – das Problem der richtigen Matte. Ich absolviere seit ein paar Jahren meine Workouts (Mobility, Romwod) und Stretches daheim. Lange Zeit habe ich eine ältere Matte benutzt. Standardmaße, also ungefähr 60 cm breit und 180 cm lang. Die Matte war ziemlich dick, knapp 1,5 cm. Letzten Sommer habe ich dann zum Geburtstag meine Lotuscrafts Studio Mudra bekommen. Ich benutze sie also schon eine Weile und möchte dir jetzt berichten, wie ich sie finde!

 

Lotuscrafts Yogamatte Studio Mudra

Es gibt mittlerweile unzählige verschiedene Yogamatten auf dem Markt. Von billigen, No-Name Amazon Angeboten, über Yogamatten von gängigen Sport- und Yogaartikel Anbietern bis hin zu 200€ teuren Matten aus BIO Schurwolle. Man könnte sich schnell überfordert fühlen bei der Suche nach der richtigen Matte für die eigenen Bedürfnisse. Im Allgemeinen kommt es auf die Qualität der Matte an. Sie sollte Halt bzw. Grip bieten, komfortabel und pflegeleicht sein. Zunächst möchte ich mit dir die Eigenschaften einer Lotuscrafts Studio Mudra an sich etwas genauer betrachten. Auch wenn du einen guten Home Gym Boden besitzt, solltest du für Stretchings und Mobility-Flows eine separate Matte zur Verfügung haben.

Grippiness:

Kein Rutschen und Schlittern im ‚herabschauenden Hund‘

Die besten Matten sollten genug Grip bieten, damit du dich in jeder Art von Pose stabil fühlst und genügend Bodenhaftung haben, damit deine Matte nicht unter dir weg rutscht.

Die „Grippiness“ einer Matte hat zwei Seiten. Zum einen, wie griffig die Matte unter deinen Händen und Füßen ist. Ein gewisser Grip für Hände und Füße ist entscheidend für die Stabilität der jeweiligen Übungen. Rutscht du im herabschauenden Hund langsam auseinander oder stehst du fest? Zum anderen, die Bodenhaftung der Matte. Verrutscht deine Matte auf glatten Böden oder ist sie während der gesamten Session fest an Ort und Stelle? Nichts ist nerviger, als wenn die Matte auf dem Boden hin und her rutscht oder sich das Material der Matte während der Praxis oder dem Workout auseinander zieht. Einige ansonsten griffige Matten können sich in Verbindung mit viel Schweiß zu Rutschen verwandeln. Es sollte also beim Kauf bedacht werden, in wie weit man während der eigenen Praxis ins Schwitzen gerät.

Komfort:

Genügend Unterstützung für sensible Gelenke

Dickere Matten sind nicht unbedingt die komfortabelsten Matten. Eine gute Yogamatte sollte gleichzeitig genug nachgeben um etwas Druck von deinen Gelenken zu nehmen und fest genug sein, um dir genug Stabilität in stehenden, Gleichgewichtsübungen zu geben. Sehr dicke Matten, wie meine alte eine war, mögen sich angenehm und bequem anfühlen, sie geben dir aber keinen Halt während der Praxis. Zu feste, dünne Matten geben dir zwar einen stabilen Stand, können auf Dauer aber deine Gelenke verletzen. Am Ende ist auch die Dicke der Matte eine Sache deiner eigenen Präferenzen.

Pflege:

Leicht zu reinigen und in Form zu halten

Porösere, großporigere Mattenoberflächen bieten zwar ordentlich Grip, sie sind aber schwer zu reinigen. Sie neigen dazu alles aufzusaugen – wie ein großer. Schwamm. Schweiß und Schmutz werden einfach absorbiert. Glatte, feinporigere Oberflächen sind deutlich leichter zu reinigen, können aber in Verbindung mit schweiß rutschig werden. Es gilt also entweder Abstriche beim Halt zu machen, um eine gründlichere Reinigung zu ermöglichen, oder bei der Pflege und Hygiene, um maximalen Grip zu haben.

Lebensdauer und Nachhaltigkeit

PVC steht für Polyvinylchlorid und ist das wohl gängigste Material für Yogamatten. PVC Matten sind günstig, rutschfest (solange du nicht allzu sehr schwitzt) und wiegen relativ wenig. Sie sind ziemlich robust und extrem einfach zu reinigen. Doch Achtung: Gerade bei PVC Matten ist unbedingt darauf zu achten, das sie mit dem Öko-Tex Standard 100 Siegel zertifiziert sind. Allzu häufig werden bei günstigen PVC Matten schädliche Weichmacher eingesetzt und giftige AZO Farbstoffe verwendet. Hinzu kommt, dass viele Matten chemisch behandelt werden, damit sich keine Bakterien und Pilze im Material ausbreiten. Ein weiterer Minuspunkt von PVC Matten ist, dass sie nicht ökologisch abbaubar sind und bei der Verbrennung giftige Stoffe entstehen.

Für Öko-Tex zertifizierte PVC Yogamatten hingegen spricht, dass sie besonders für Allergiker gut geeignet sind, die Naturkautschuk nicht vertragen, sowie ihre lange Haltbarkeit – auch bei intensiver Nutzung. Die Bodhi Yogamatte MANDALA ist schadstoffgeprüft nach dem Öko-Tex Standard 100 P.1 Zertifikat (Baby Standard). Sie ist frei von Phthalaten und anderen giftigen Inhaltsstoffen. Sie ist also eine umweltfreundliche, langlebige Alternative zu billigen PVC Matten.

Ohne Schadstoffe!

Ich möchte noch einmal deutlich machen, wie wichtig es ist, dass du beim Kauf deiner Matte darauf achtest Schadstoffe zu vermeiden. Sie schaden nicht nur der Umwelt. Du hast engen Hautkontakt mit deiner Matte, schwitzt auf ihr und atmest jegliche Dämpfe die ausströmen direkt ein. Achte darauf, dass bei der Produktion auf schädliche Weichmacher, wie sie oft für die günstigen PVC Matten verwendet werden, und giftige AZO Farbstoffe komplett verzichtet wird und auch beim Herstellungsprozess keine Giftstoffe entstehen. Die Öko-Tex Standard 100 Zertifizierung garantiert, dass keinerlei gesundheitsschädliche Stoffe in der Matte enthalten sind und das auch bei der Herstellung keine Schadstoffe entstehen.

Die Lotuscrafts Studio Mudra, man fühlt sich wohl.

Eine von vielen Yogamatten im Standartformat, Sie hat ein Maß von 195 x 60 x 0,5. Man hat viel Bewegungsfreiheit und Spielraum für die Yogapraxis und Workouts. Die Matte ist wirklich groß aber dennoch handlich. Sie wiegt gut 2 kg. Für unterwegs ist die Matte geeignet. Wer also eine Yogamatte sucht, um die mit auf Reisen zu nehmen, wird hier ebenfalls fündig.

Wie schon erwähnt, ist die Matte aus schadstoffgeprüftem PVC hergestellt. Sie ist frei von Weichmachern und sonstigen giftigen Inhaltsstoffen. Wird allerdings bei viel Schweiß und Feuchtigkeit rutschig.

Ich habe mich im Internet nach vergleichbaren Matten umgeschaut, letztendlich macht der Preis den Unterschied, bei dieser Matte ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr hoch. Meine Erfahrungen und die Amazon rezensionen bestätigen dies. Ich habe die Matte letztes Jahr im Sommer zum Geburtstag geschenkt bekommen. Seit dem benutze ich die Matte sehr regelmäßig, mehrmals die Woche. Mal für entspannte Yogaeinheiten, mal für fordernde Vinyasa Flows und mal für schweißtreibende HIIT Workouts. Ich würde also sagen, dass ich die Matte in den letzten Monaten ausgiebig getestet habe.

 

Hier die Pro’s und Con’s die sich während meiner Praxis und meinem Training auf der Matte gezeigt haben:

Contra:

– Auseinanderziehen: ein kleines Manko noch zum Schluss. Ich weiß nicht warum, aber wenn man die Matte auf Teppichboden benutzt, kann es vorkommen, das sie sich bei Posen wie dem Krieger II etwas auseinander zieht. Mich persönlich stört das weniger, weil sie sich auch direkt wieder legt wenn man die Haltung ändert. Ich wollte es jedoch nicht unerwähnt lassen.

 

Pro:

– das Material: ich empfinde das Material als wirklich angenehm. Die Matte hat von Anfang an sehr neutral gerochen. Kein unangenehmer Chemiegeruch. Ich habe auf der Matte genügend Grip und auch die Stärke von 4,5 mm bietet mir ausreichend Support für meine Gelenke. Außerdem hat die Matte auf glattem Untergrund perfekte Bodenhaftung. Sie vertuscht nicht und zeiht sich auch nicht auseinander. Bisher sind keine großen Anzeichen von Abnutzung zu erkennen, ich trainiere sowohl barfuß als auch mit Sportschuhen auf der Matte.
– die Pflege: trotz der Größe ist die Matte wirklich pflegeleicht. Sie lässt sich ganz einfach abwischen und trocknet zügig. Ich habe sie auch schon in der Badewanne oder draußen mit dem Gartenschlauch abgebraust wenn mir mal nach einer gründlicheren Reinigung war. Ich hab sie dann einfach über den Badewannenrand oder den Zaun zum Trocknen gehängt.

– Grip bei Nässe: Einzelne Schweißtropfen machen aus keiner Matte eine Rutschbahn. Aber sollte man wirklich mal stark schwitzen (was im Sommer bei HIIT Workouts durchaus vorkommt), werden viele Matten doch ziemlich rutschig. Diese Matte hingegen, behält eine gute Substanz, auch dank der karierten Riffelungen.

Lotuscrafts Yogamatte Studio Mudra


Fazit

Kurz gesagt: ich kann diese Yogamatte ganz klar weiterempfehlen! Ich möchte diese Bewegungsfreiheit nicht mehr missen. Natürlich könnte ich auch ganz ohne Matte trainieren, für noch mehr Freiraum. Ich bin aber absolut kein Fan vom Training ohne Matte. Für mich überwiegen die Vorzüge dieser Matte deutlich die paar Abstriche die ich aufgrund der Größe und der fehlenden Grippiness bei Nässe machen muss. Ich habe mit der Bodhi Yogamatte MANDALA die richtige Matte für mich gefunden, bzw. geschenkt bekommen. Meiner Meinung nach ist sie ihr Geld absolut wert. Und mit ca. 90€ ist sie nicht mal die teuerste Yogamatte.

Eure Leo



Kommentare

yogapuls.com 12. Oktober 2018 um 14:31

Du hast hier wirklich einige gute Punkte genannt! Sehr informativ, vielen Dank für diesen Beitrag! 🙂


Mafro 29. Oktober 2018 um 9:29

Danke für dein Feedback.


Website 15. März 2019 um 21:12

Hervorragender Beitrag und einen wirklich schönen Blog hast du hier! Ich werde sicherlich öfter mal vorbeischauen! 🙂


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